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auf- und hinauswachsen

Rechner · Für Eltern

Kita-Schlaf-Rechner

Wann sollte bei Ihrem Kind abends das Licht ausgehen? Der Rechner bezieht ein, was andere Schlafrechner auslassen: den Mittagsschlaf in der Kita. Dauert eine Minute.

Ihre Angaben

Nicht sicher? Fragen Sie in der Kita nach - viele notieren die Schlafzeiten.

Der Moment, in dem Ihr Kind im Bett liegt und das Licht ausgeht.

Was beschäftigt Sie gerade am meisten?

Die Rechnung läuft nur in Ihrem Browser. Wir speichern keine Angaben über Ihr Kind.

Wann Sie ärztlichen Rat holen sollten

Der Rechner gibt eine Orientierung für gesunde Kinder und stellt keine Diagnose. Sprechen Sie mit Ihrer Kinderarztpraxis, wenn

  • Sie nachts Atempausen oder eine auffällig angestrengte Atmung bemerken - dann bitte umgehend,
  • Ihr Kind regelmäßig schnarcht, besonders zusammen mit Mundatmung, sehr unruhigem Schlaf oder Müdigkeit am Tag,
  • Ein- oder Durchschlafprobleme über etwa einen Monat an drei oder mehr Nächten pro Woche bestehen oder die Familie stark darunter leidet,
  • Ihr Kind regelmäßig schlafwandelt, Nachtschreck fast jede Nacht vorkommt oder sich Ihr Kind dabei verletzen könnte,
  • Ihr Kind tagsüber trotz genug Schlafzeit sehr müde, ungewöhnlich unruhig oder niedergeschlagen wirkt.

Schlafmittel und Melatonin bitte nur nach ärztlicher Beratung geben.

Grundlage: BIÖG: Hilfe bei Schlafproblemen , BIÖG: Körperliche Beschwerden , BIÖG: Probleme des kindlichen Schlafs , BIÖG: Albträume und Nachtschreck , BVKJ 2022

So rechnet der Rechner

Grundlage sind die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und der amerikanischen Fachgesellschaft für Schlafmedizin. Beide geben an, wie viel Schlaf Kinder in 24 Stunden brauchen - Nacht und Mittagsschlaf zusammen.

Empfohlener Schlaf in 24 Stunden nach Alter
Alter Schlaf in 24 Stunden Quelle
1 bis 2 Jahre 11 bis 14 Stunden AASM 2016, WHO 2019
3 bis 4 Jahre 10 bis 13 Stunden AASM 2016, WHO 2019
5 Jahre 10 bis 13 Stunden AASM 2016
6 Jahre 9 bis 12 Stunden AASM 2016

Bis fünf Jahre schließen die Empfehlungen den Mittagsschlaf ausdrücklich ein. Der Rechner zieht ihn deshalb vom Bedarf ab: Was übrig bleibt, braucht Ihr Kind nachts. Für Sechsjährige gilt die Empfehlung ohne diesen Zusatz - dort plant der Rechner die ganze Spanne für die Nacht. Von der Aufstehzeit aus rechnet er rückwärts und plant etwa 20 Minuten zum Einschlafen ein. So entsteht der empfohlene Bereich für Licht aus. Der Startwert ist die Mitte dieses Bereichs - ein guter Ausgangspunkt, kein Muss.

Der volle Abzug des Mittagsschlafs ist eine Vereinfachung: Studien zeigen, dass ein Mittagsschlaf den Nachtschlaf oft nur teilweise verkürzt, vor allem bei Kindern unter drei Jahren. Bei jüngeren Kindern mit langem Mittagsschlaf kann der Bedarf in der Nacht deshalb höher sein, als der Rechner annimmt.

Liegt die heutige Zeit außerhalb des empfohlenen Bereichs, schlägt der Rechner einen Umstellungsplan vor: in Schritten von etwa 15 Minuten, jeder Schritt für 2 Tage, bis Licht aus etwa 30 Minuten innerhalb des Bereichs liegt. Schrittgröße und Tempo sind ein Vorschlag aus der Praxis, keine feste Regel.

Kinder sind unterschiedlich. Ob die Zeit passt, zeigt Ihr Kind: Schläft es meist innerhalb von etwa 20 bis 30 Minuten ein, wacht es morgens von allein auf und ist es tagsüber ausgeglichen, stimmt die Richtung.

Der Rechner ersetzt keine ärztliche Beratung. Er gibt eine pädagogische Orientierung für gesunde Kinder.

Quellen

  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2019): Guidelines on physical activity, sedentary behaviour and sleep for children under 5 years of age
  2. Paruthi et al., Journal of Clinical Sleep Medicine 12(6) (2016): Recommended Amount of Sleep for Pediatric Populations: A Consensus Statement of the American Academy of Sleep Medicine
  3. Sleep Medicine Reviews 16(3) (2012): Normal sleep patterns in infants and children: a systematic review of observational studies
  4. Archives of Disease in Childhood 100(7) (2015): Napping, development and health from 0 to 5 years: a systematic review
  5. Sleep Medicine Reviews 50 (2020): Many naps, one nap, none: A systematic review and meta-analysis of napping patterns in children 0-12 years
  6. SLEEP 38(5) (2015): Bedtime routines for young children: a dose-dependent association with sleep outcomes
  7. Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) (2014): Empfehlungen der Arbeitsgruppe Pädiatrie zum Mittagsschlaf im Kindergarten
  8. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Von Schlafbedarf und Schlafdauer
  9. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Schlafvoraussetzungen für das Kind
  10. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Ungünstige Einschlafhilfen
  11. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Schlafmangel erkennen
  12. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Nächtliche Ängste bei Kindern
  13. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Körperliche Beschwerden können den Schlaf stören
  14. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Probleme des kindlichen Schlafs
  15. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Hilfe bei hartnäckigen Schlafproblemen
  16. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kindergesundheit-info.de (2025): Albträume, Nachtschreck und Schlafwandeln
  17. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), kinderaerzte-im-netz.de (2026): Vorbereitung auf die Zeitumstellung
  18. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), kinderaerzte-im-netz.de (2017): Kleinkinder können mithilfe von Routinen leichter ein- und durchschlafen
  19. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), kinderaerzte-im-netz.de (2022): Nächtliche Atemaussetzer und Schnarchen können auch bei Kindern Risiko für Bluthochdruck erhöhen

Stand: 15.10.2026