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auf- und hinauswachsen

Bilderbücher unserer Redakteurin

Berti – Geschichten zum Starkwerden

Berti ist ein kleiner Hase, der in die Spielgruppe geht und dort Dinge erlebt, die viele Kita-Kinder kennen: Er will etwas allein schaffen, wird von Größeren ausgelacht oder trägt eine Sorge mit sich herum. An seiner Seite ist Inne, ein kleines Küken, das nur er sehen und hören kann - seine innere Stimme. Inne macht Kindern greifbar, dass sie sich selbst Mut zusprechen und auf ihr Bauchgefühl hören können.

Pädagogischer Hintergrund

Bilderbücher, die mehr wollen als unterhalten

Geschichten aus dem Kita-Alltag

Die Berti-Bücher erzählen von Situationen, die Kinder zwischen drei und sieben Jahren selbst kennen: etwas zum ersten Mal allein schaffen, ausgelacht werden, sich mit einer Sorge niemandem anvertrauen. Kinder erkennen sich in Berti wieder - und erleben, wie er einen Weg findet, ohne dass ein Erwachsener ihm alles abnimmt.

Inne: eine innere Stimme, die man sehen kann

Was in Kindern vorgeht, wenn sie sich Mut machen oder ein komisches Gefühl im Bauch haben, ist für sie schwer zu fassen. Inne, das kleine Küken, macht es sichtbar. So haben Kinder und Erwachsene eine gemeinsame Sprache dafür: „Was sagt denn deine Inne?“

Vorlesen als Gespräch

Bilderbücher entfalten ihre Wirkung im Gespräch. Wenn Erwachsene beim Vorlesen offene Fragen stellen, auf die Antworten eingehen und das Kind selbst erzählen lassen, nennt man das dialogisches Lesen. Eine viel zitierte Studie mit Kleinkindern zeigte schon 1988, dass diese Art des Vorlesens die Sprachentwicklung fördert. Zu jedem Berti-Buch finden Sie deshalb Gesprächsfragen und Ideen für Familie und Kita.

Ein Extra zum Weitermachen

Jedes Buch endet mit etwas zum Tun: einer Urkunde für das, was ein Kind schon allein kann, oder einer Bauchgefühl-Ampel, mit der Kinder üben, Geheimnisse einzuordnen. So wird aus der Geschichte etwas, das im Alltag weiterlebt.

Quelle zum dialogischen Lesen: Whitehurst, G. J. u. a. (1988): Accelerating language development through picture book reading. Developmental Psychology 24(4), 552-559.

So lesen Sie ein Bilderbuch dialogisch vor

  1. Zeit lassen. Bilder anschauen, bevor Sie weiterlesen. Kinder entdecken oft Dinge, die im Text nicht stehen.
  2. Offen fragen. „Was glaubst du, wie es Berti jetzt geht?“ statt „Ist Berti traurig?“
  3. Antworten aufgreifen. Was Ihr Kind sagt, in einem ganzen Satz wiederholen und ein wenig erweitern.
  4. Brücken zum eigenen Leben bauen. „Kennst du das auch?“ - ohne zu drängen, wenn Ihr Kind nicht erzählen möchte.
  5. Wiederholen. Kinder hören Lieblingsbücher gern viele Male. Jedes Mal fällt ihnen etwas Neues auf.

Die Berti-Bücher sind eigene Bücher unserer Redakteurin. Sie erscheinen im Selbstverlag und sind über Amazon erhältlich; wir erhalten keine Provision.